Vor dem Rosyne Club gab es Rosyne
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Die Geschichte der Frau, die den Namen Rosyne Club inspiriert hat.

Rosyne
Bevor Rosyne zum Namen einer Marke wurde, war sie zuerst eine Frau.
Eine Mutter.
Eine Frau, die von Stoffen, Reisen und Begegnungen begeistert ist.
Heute kennen Tausende den Namen Rosyne Club. Doch nur wenige wissen, dass hinter diesem Namen eine zutiefst persönliche Geschichte steckt.
Rosyne ist die Mutter von Jamal Chleuh, Mitbegründer der Marke.
Wenn er von ihr spricht, fällt oft ein Satz:
„Sie hat mir alles gezeigt, alles beigebracht.“
Dieser Satz fasst einen Teil der Geschichte von Rosyne Club allein zusammen.
Lange vor den Kollektionen, den Boutiquen oder den Fotoshootings gab es die Märkte.
In Benin nahm Rosyne ihren Sohn regelmäßig mit auf die Märkte von Dantokpa, Missèbo und viele andere Orte, an denen Stoffe einen wesentlichen Platz im Alltag einnahmen.
Überall, wo sie hinging, begleitete er sie.
Diese gemeinsamen Momente werden später eine der tiefsten Inspirationsquellen für das sein, was Rosyne Club hervorbringen wird.
Während Rosyne sich mit den Händlern austauschte, die Materialien betrachtete oder sich Zeit nahm, verschiedene Stoffe zu vergleichen, beobachtete ihr Sohn die Welt um sich herum.
Die Farben.
Die Muster.
Die Texturen.
Die präzisen Bewegungen derjenigen, die täglich mit Textilien arbeiteten.
Rosyne hatte eine natürliche Neugier für Stoffe. Sie konnte lange Minuten damit verbringen, Stoffe zu vergleichen, die für andere jedoch identisch erschienen.
Sie liebte es, ihre Herkunft, Herstellung und Geschichte zu verstehen.
Sie verließ selten einen Markt, ohne einen neuen Stoff entdeckt zu haben.
Diese Neugier war nicht nur eine Vorliebe für schöne Materialien. Es war eine Art, die Welt zu betrachten.

Jamal CHLEUH, Mitbegründer von Rosyne Club, auf dem Hauptplatz der Weber in ABOMEY
Für sie erzählte jeder Stoff etwas.
Eine Region.
Eine Tradition.
Eine Handwerkskunst.
Eine menschliche Geschichte.
Im Laufe der Jahre vermittelt sie ihrem Sohn diese Aufmerksamkeit für Details und diese Faszination für sorgfältig hergestellte Dinge.
Sie zeigt ihm auch andere Städte, andere Kulturen und andere Horizonte in Westafrika.
Ohne Reden.
Ohne Lektionen.
Einfach durch das Beispiel.
Die Jahre vergehen.
Die Erinnerungen bleiben.
Dann kommt der Moment, in dem Jamal zusammen mit seinen Partnern eine Marke erfindet, die von dem inspiriert ist, was er im Laufe der Jahre gelernt hat: der Respekt vor den Materialien, die Bedeutung der Handwerkskunst und der Reichtum der Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Wenn es einen Namen braucht, ergibt sich die Wahl ganz natürlich.
Rosyne.
Nicht als eine in der Vergangenheit verharrende Hommage.
Aber wie die Fortsetzung einer Geschichte, die bis heute weitergeht.
Ihr Einfluss spiegelt sich in der DNA von Rosyne Club wider.
In unserem Interesse an den Materialien.
In unserer Arbeit rund um den beninischen Kanvô.
In unserem Bestreben, manchmal unbekannte Handwerkskünste ins Rampenlicht zu rücken.
In unserer Werkstatt in Cotonou.
Und in unserer Überzeugung, dass ein Kleidungsstück mehr Wert hat, wenn man die Geschichte kennt, die es trägt.
Rosyne Club trägt heute ihren Vornamen.
Aber was sie vermittelt hat, geht weit über einen Namen hinaus.
Es ist ein Blick.
Eine Neugier.
Eine Aufmerksamkeit für andere.
Und die Überzeugung, dass hinter jedem Stoff, jedem Kleidungsstück und jeder Kreation immer eine menschliche Geschichte steckt.