Warum wir in Benin produzieren
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Wenn ein Kunde ein Rosyne Club-Kleidungsstück zum ersten Mal entdeckt, fällt ihm meist eine Silhouette auf.
Eine Hose mit großzügigen Volumen.
Ein Oversize-Schnitt.
Ein Stoff, der den Blick auf sich zieht.
Ein Konstruktionsdetail, das das Stück von anderen unterscheidet.
Was er nicht sofort sieht, ist alles, was diesem Moment vorausging.
Die Gespräche rund um einen Prototyp.
Die Anpassungen, die in der Werkstatt vorgenommen werden.
Die Materialtests.
Die Stunden, die damit verbracht werden, das richtige Gleichgewicht zwischen Bewegung, Komfort und Struktur zu finden.
Und vor allem die Frauen und Männer, die jedem Kleidungsstück Leben einhauchen.
Denn die Geschichte eines Rosyne Club-Stücks beginnt nicht in einer Boutique.
Sie beginnt in Cotonou.
Eine Geschichte, die zwischen drei Städten entsteht
Rosyne Club wurde in Benin geboren.
Seit den Anfängen baut die Marke ihre Identität zwischen drei Städten auf, die jeweils einen wesentlichen Platz in ihrer Geschichte einnehmen: Cotonou, Montpellier und Paris.
Cotonou ist das Herz unserer Produktion.
Hier werden die Materialien ausgewählt, die Prototypen entwickelt und die Kleidungsstücke formen sich.
Montpellier ist die Stadt, die unsere erste Boutique beherbergte.
Hier hat Rosyne Club seine ersten Kunden getroffen, seine Community aufgebaut und begonnen, seine Vision zu festigen.
Paris steht heute für eine größere Öffnung.
Ein Raum für Dialog mit einer internationalen kreativen Szene, in dem unsere Kollektionen weiterentwickelt werden und neue Perspektiven treffen.
Für uns sind diese drei Städte keine aufeinanderfolgenden Stationen.
Sie bilden die drei Säulen einer gemeinsamen Geschichte.
Nah bei denen bleiben, die herstellen
In der Modeindustrie ist es üblich geworden, eine Kollektion in einem Land zu entwerfen und sie tausende Kilometer entfernt von denen zu produzieren, die sie sich ausgedacht haben.
Wir haben einen anderen Weg gewählt.
In Cotonou zu produzieren ermöglicht es uns, nah bei den Menschen zu bleiben, die unsere Kleidung herstellen.
Wir können die ersten Prototypen beobachten.
Die Volumen testen.
Einen Schnitt verändern.
Eine Veredelung anpassen.
Direkt mit den Handwerkern sprechen, die jedes Teil anfertigen.
Diese Nähe beeinflusst unsere Arbeitsweise tiefgreifend.
Weil ein Kleidungsstück niemals einfach nur hergestellt wird.
Es entwickelt sich ständig weiter, bis es sein Gleichgewicht findet.
Die Werkstatt als echter Schaffensraum
Man stellt sich oft vor, dass ein Kleidungsstück auf einem weißen Blatt entsteht.
Tatsächlich entsteht ein großer Teil seiner Identität in der Werkstatt.
Wenn ein neues Stück entwickelt wird, sind oft mehrere Versionen nötig, bevor der gewünschte Fall erreicht ist.
Ein paar Zentimeter können die Wahrnehmung einer Silhouette komplett verändern.
Ein anderes Material kann die Art verändern, wie ein Kleidungsstück die Bewegung begleitet.
Bei Rosyne Club sind diese Anpassungen ein integraler Bestandteil des kreativen Prozesses.
Wenn Jamal Chleuh eine neue Silhouette entwirft, endet die Arbeit nie beim Zeichnen.
Die Werkstatt wird zu einem Ort des ständigen Dialogs zwischen Idee und Umsetzung.
Hier nehmen die Kollektionen wirklich Gestalt an.
Die Hände hinter jedem Kleidungsstück
Bevor ein Stück in den Laden kommt, durchläuft es viele Hände.
Das Schnittmuster.
Der Schnitt.
Das Zusammensetzen.
Die Anpassungen.
Die Verarbeitungen.
Hinter jedem dieser Schritte stehen Frauen und Männer, deren Know-how für die finale Qualität des Kleidungsstücks unverzichtbar ist.
Ihre Arbeit erscheint nicht immer auf einem Produktblatt.
Dennoch ist es in jedem Detail präsent.
In jeder Naht.
In jedem Volumen.
In jeder Verarbeitung.
Wir glauben, dass diese Gesten genauso viel Aufmerksamkeit verdienen wie das Kleidungsstück selbst.
Der Kanvô: zwischen Erinnerung und zeitgenössischer Kreation
Manche Materialien tragen bereits eine Geschichte, bevor sie überhaupt ein Kleidungsstück werden.
Der Kanvô gehört dazu.
Tief verbunden mit der Textilgeschichte Benins, bedeutet es für uns weit mehr als nur ein Material.
Wir wollen die Vergangenheit nicht reproduzieren.
Wir suchen den Dialog mit ihm.
Durch zeitgenössische Silhouetten.
Freier gestaltete Volumen.
Neue Interpretationen.
Das Kleidungsstück wird so zu einem Treffpunkt zwischen Erbe und Kreation.
Produzieren, um besser zu kreieren
In Cotonou zu produzieren ist nicht nur eine Fertigungsentscheidung.
Es ist auch eine kreative Entscheidung.
Die Nähe zur Werkstatt nährt direkt unsere Art, die Kollektionen zu entwerfen.
Eine Idee kann um einen Stoff herum entstehen.
Ein Detail, das beim Anprobieren beobachtet wird, kann eine ganze Silhouette weiterentwickeln.
Ein Gespräch mit dem Team kann eine neue kreative Richtung eröffnen.
Bei Rosyne Club sind Kreation und Produktion niemals getrennt.
Sie gehen gemeinsam voran.
Eine Rückkehr zu den Wurzeln
Das Jahr 2026 markiert einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte von Rosyne Club.
Nachdem die Marke zwischen Benin, Montpellier und Paris gewachsen ist, eröffnet sie ihren eigenen Laden in Cotonou.
Für uns hat diese Eröffnung eine besondere Bedeutung.
Weil sie nicht einfach einen neuen Verkaufsort darstellt.
Sie steht für eine Rückkehr.
Eine Rückkehr in die Stadt, in der alles begann.
Die Stadt, in der unsere ersten Stoffe ausgewählt wurden.
Die Stadt, in der unsere ersten Ideen Gestalt annahmen.
Die Stadt, in der unsere Werkstatt heute weiterhin jede Kollektion herstellt.
Über mehrere Jahre ist Rosyne Club weit über Cotonou hinaus gewachsen.
Aber wir haben immer geglaubt, dass unsere Geschichte tief mit dieser Stadt verbunden bleibt.
Unser eigenes Geschäft in Cotonou zu eröffnen, schafft eine direktere Verbindung zwischen denen, die die Kleidung herstellen, und denen, die sie tragen.
Es ermöglicht unseren Kunden, die Kreationen von Rosyne Club ganz nah an ihrer Herkunft zu entdecken.
Es ist auch eine Möglichkeit, unser Engagement für das kreative Ökosystem zu bekräftigen, das die Marke von Anfang an begleitet.
Mehr als nur eine Produktionsentscheidung
Man fragt uns manchmal, warum wir in Cotonou produzieren.
Die Antwort ist letztlich einfach.
Weil dort unsere Kleidung zum Leben erwacht.
Weil wir an den Wert handwerklicher Arbeit glauben.
Weil wir nahe bei den Menschen bleiben wollen, die unsere Kreationen herstellen.
Weil wir die Produktion als integralen Bestandteil des kreativen Prozesses betrachten.
Und weil Rosyne Club über die Kleidung hinaus etwas Nachhaltigeres als nur eine Kollektion aufbauen möchte.
Eine Verbindung zwischen Orten, Materialien, Handwerkskunst und Menschen.
Heute, da Rosyne Club seinen eigenen Laden in Cotonou eröffnet, erhält diese Geschichte eine besondere Bedeutung.
Die Stadt, in der unsere Kleidung hergestellt wird, wird auch zu einem der Orte, an denen sie präsentiert und geteilt wird.
Für uns ist es nicht nur ein neuer Schritt.
Es ist eine Rückkehr zu den Wurzeln.
Eine Art Erinnerung daran, dass jede Kollektion, jede Silhouette und jedes Kleidungsstück von Rosyne Club an derselben Stelle seinen Ursprung hat:
Wo alles begann.